Fachliche Expertise
in Krisen- und Deeskalationsmanagement - Gewaltprävention & Deeskalation Bayern
Haltung und Ansatz - Wissenschaftliche Methodik:
Deeskalation auf Basis von Mentalisierung (Fonagy),
Eskalationsdynamiken (Glasl, Oud) und SEED (Došen)
Gewaltprävention beginnt beim Verstehen
Nachhaltige Gewaltprävention und Deeskalation sind mehr als Methoden oder Techniken. Sie entsteht, wenn Fachkräfte Eskalationsprozesse begreifen, eigene und fremde innere Zustände wahrnehmen, einordnen sowie die eigene innere Haltung reflektieren und Beziehung auch in herausfordernden Situationen gestalten können.
Das von Christopher Lindh entwickelte Konzept der Gewaltprävention & Deeskalation basiert auf anerkannten psychologischen und konfliktwissenschaftlichen Modellen und verbindet diese mit praxisnaher und zielgruppengerechter Umsetzung im Berufsalltag. Im Mittelpunkt steht dabei die Mentalisierung als Schlüsselkompetenz für Deeskalation.
"Mentalisierung nach Fonagy" – ein zentraler Schlüssel zur Deeskalation
Mentalisierung beschreibt die Fähigkeit, eigenes Verhalten und das Verhalten anderer Menschen als Ausdruck innerer Zustände zu verstehen – etwa Gefühle, Bedürfnisse, Gedanken oder Absichten. Diese Fähigkeit ist besonders in konflikthaften und eskalierenden Situationen entscheidend.
Unter Stress oder Bedrohung geht Mentalisierung häufig verloren. Missverständnisse, schnelle Zuschreibungen oder Eskalationen sind die Folge. Mein Verständnis der Gewaltprävention & Deeskalation setzt genau hier an:
Fachkräfte lernen, mentalisierungsfähig zu bleiben und diese Fähigkeit auch bei ihrem Gegenüber zu fördern.
Mentalisierung unterstützt Deeskalation, indem sie:
- uns befähigt, sich selbst besser wahrzunehmen und zu reflektieren
- hilft, aggressives Verhalten besser einzuordnen
- vorschnelle Bewertungen reduziert
- Beziehungssicherheit stärkt
- frühzeitiges Erkennen von Eskalationsdynamiken ermöglicht
Gerade im sozialen, pädagogischen und gesundheitlichen Bereich ist Mentalisierung eine wesentliche Grundlage für wirksame Gewaltprävention, Deeskalation und professionelles Handeln.
Eskalationsdynamiken ganzheitlich verstehen: "Glasl & Oud" im Dialog
Konflikte verlaufen selten plötzlich. "Christopher Lindh kombiniert hierfür zwei entscheidende Perspektiven auf Eskalationsprozesse:"
Die Systemik nach Glasl: Das Modell von Friedrich Glasl beschreibt die typischen Stufen der Konflikteskalation zwischen Parteien – von ersten Spannungen bis hin zur totalen Konfrontation. Es hilft dabei, die Eskalationsstufen realistisch einzuschätzen und die eigene Rolle im Konflikt bewusst wahrzunehmen."
Die Prozessphasen nach Oud: Ergänzend hierzu fokussiert das 7-Phasen-Modell den individuellen Erlebens- und Verhaltensverlauf einer Person. Es führt uns von der Auslösephase über den Kontrollverlust bis hin zur Erholungsphase.
"Im Konzept von Christopher Lindh greifen diese Modelle methodisch ineinander:"
- Früherkennung: Wir nutzen Glasl´s Wissen über erste Spannungen, um bereits in der Trigger- und Eskalationsphase (Oud) mentalisierungsbasiert zu intervenieren.
- Phasengerechtes Handeln: Während Glasl zeigt, wann professionelle Deeskalation zur Notwendigkeit wird, liefert Oud die „Landkarte“ für das konkrete Verhalten während des Kontrollverlusts und der darauffolgenden Erholungsphase.
- Nachhaltige Prävention: Die Verbindung beider Ansätze ermöglicht es Fachkräften, nicht nur situativ zu reagieren, sondern durch Reflexion in der Nachphase zukünftige Eskalationsdynamiken frühzeitig zu unterbrechen.
Das Ziel: Ein tiefes Verständnis dafür, wie Eskalation entsteht – und wie Deeskalation auf jeder Ebene möglich wird.
In der Gewaltprävention hilft dieses Modell Fachkräften:
- Eskalationsstufen realistisch einzuschätzen
- frühzeitig angemessen zu reagieren
- Eskalation nicht zu unterschätzen oder zu bagatellisieren
- die eigene Rolle im Konflikt bewusst wahrzunehmen
In meinem Konzept werden das Glasl- und Oud-Modell eng mit mentalisierenden Ansätzen verknüpft. So entsteht ein tieferes Verständnis dafür, wie Eskalation entsteht – und wie Deeskalation möglich wird.
"SEED nach Došen" – Spezifische Deeskalation bei Menschen mit Beeinträchtigungen
Der SEED-Ansatz ergänzt mein Konzept insbesondere im Umgang mit Menschen mit kognitiven, emotionalen oder psychischen Beeinträchtigungen. Herausforderndes oder aggressives Verhalten ist hier häufig Ausdruck von Überforderung, fehlender Regulation oder Missverständnissen.
"In der methodischen Anwendung durch Christopher Lindh unterstützt SEED Fachkräfte dabei:"
- Verhalten entwicklungspsychologisch zu verstehen
- Kommunikation und Interventionen anzupassen
- Schutz, Würde und Beziehung gleichermaßen zu berücksichtigen
- Deeskalation individuell und respektvoll zu gestalten
Gerade in sensiblen Arbeitsfeldern ist dieser Ansatz ein wichtiger Bestandteil professioneller Deeskalation.
Der integrative Ansatz für nachhaltige Gewaltprävention
Fachkräfte lernen nicht nur, wie sie handeln können, sondern warum bestimmte Situationen eskalieren – und wie sie wirksam deeskalierend wirken können.
Die von Christopher Lindh geschaffene Verbindung aus Mentalisierung (Fonagy), Eskalationswissen (Glasl, Oud) und SEED (Došen) bietet Fachkräften eine fundierte Grundlage, um nicht nur situativ zu reagieren, sondern Eskalationsdynamiken proaktiv zu unterbrechen.
Referenzen (Auszug)
RESO-Straffälligenhilfe Nürnberg
Arbeitskreis Resozialisierung Stadtmission Nürnberg
MEDIAN-Klinik Odenwald
psychosomatische Reha- und Suchtklinik in Hessen
Feuerwehr Kierspe
gegründet 1835 in Nordrhein-Westfalen
Krankenhaus Simbach am Inn
Psychosomatische Fachklinik in Niederbayern
Leben und Wohnen im Alter GmbH
Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth in Niederbayern
Stadt Eggenfelden
in Niederbayern
HAAS-Group
Teambuilding in der Hauptgeschäftsstelle in Niederbayern
Unternehmerfrauen im Handwerk
Grundschule Arnstorf
Grund- und Mittelschule Massing
Kita Maria Ward Pfarrkirchen
tz Gangkofen
Gymnasium Eggenfelden
DJK-SV Reichenberg
Würmtalklinik Gräfelfing
Fachklinik für Suchttherapie und Doppeldiagnosen in München
Laufer Mühle
Suchthilfe in Mittelfranken
Frauenbeautragte der bayer. FW
inkl. Artikel in der Fachzeitschrift brandwacht, vom bayer. Staatsministerium des Innern
CARITAS Berufsbildungszentrum
BBZ mit angeschlossenem Wohnheim in Freyung – Bayerischer Wald
Klinik Eggenfelden
Krankenhaus für Akutgeriatrie in Niederbayern
Streetwork Rottal-Inn
in Niederbayern
WEKO Unternehmensgruppe
Gewaltprävention für Mitarbeiterinnen in Niederbayern
WOMANICE Eggenfelden
Grundschule Egglham
Mittelschule Metten
Montessorischule Vilshofen
Montessorischule Eggenfelden
DJK SSV Dietersburg
St. Johannisverein Eggenfelden
Döpferschulen Regensburg
Schulung der Auszubildenden im Berufsfeld Ergotherapie
Deutscher Orden
Hauptgeschäftsstelle in Oberbayern
Hebammenzentrale Passau
Seminar | Teambuilding über zwei Tage in Niederbayern
Stiftung Ecksberg
Behindertenhilfe in Niederbayern
Klinik Pfarrkirchen
psychosomatische Reha- und Suchtklinik in Niederbayern
Business-Hemden.de
Gewaltprävention für Mitarbeiterinnen in Niederbayern
Jugendhilfe Wendepunkt
12 monatiges Anti-Gewalt-Projekt in Niederbayern
