INHOUSE-Fortbildung
Gewaltprävention & Deeskalation für Fachkräfte in Bayern
Sicher handeln. Wirksam bleiben. Nachhaltig wirken.
Für Teams, Einrichtungen und Organisationen, die auch in herausfordernden Momenten souverän, empathisch und reflektiert handeln wollen.
Wie Teilnehmende die Wirkung meiner Inhouse-Schulungen beschreiben
Die Fortbildung vermittelte nicht nur Wissen, sondern schuf Verbindung, Verständnis und Zuversicht für ein respektvolles und sicheres Miteinander.“
– Mitarbeitende der Ordenswerke des Deutschen Ordens –
Warum DIESE Fortbildung - Mehrwert für Fachkräfte, Einrichtung & Klient:innen!
Mein Fokus liegt auf der Entwicklung einer professionellen, trauma- und mentalisierungssensiblen Haltung – zum Schutz der Mitarbeitenden und für eine stabile Beziehungsgestaltung mit Klient:innen.
Viele Fachkräfte wissen, was in Eskalationssituationen zu tun wäre – und erleben dennoch, wie schwer es sein kann, präventiv oder im entscheidenden Moment handlungssicher zu agieren.
Meine Arbeit setzt genau dort an: Wissenschaftlich fundiert – auf Basis von Fonagy, Weiß, Oud und Glasl – und konsequent praxisorientiert. Sie verbindet den Aufbau einer professionellen Grundhaltung als Fundament mit konkreten, praxistauglichen Methoden für den Umgang mit verbalen Eskalationen, körperlichen Übergriffen und kritischen Grenzsituationen in der Klientenarbeit. Anhand realistischer Fallbeispiele lernen Fachkräfte, eskalierende Dynamiken frühzeitig zu erkennen, gezielt zu deeskalieren und auch bei körperlichen Übergriffen situationsgerecht zu handeln.
- Reduzierte Eskalationen und Überforderungssituationen: Höhere Sicherheit im direkten Kontakt durch Deeskalationskompetenz.
- Gestärkte, reflektierte und handlungssichere Mitarbeitende: Souveränität auch in komplexen Fallkonstellationen.
- Gemeinsame professionelle Haltung im Umgang mit Gewalt: Einheitliches Vorgehen schafft Vertrauen und Klarheit.
- Verbesserte Teamkommunikation: Effektiver Austausch und gegenseitige Unterstützung im Berufsalltag.
- Nachhaltige Mitarbeitergesundheit: Weniger psychische Belastung und mehr Handlungssicherheit im Berufsalltag.
- Langfristige Entlastung von Mitarbeitenden und Leitung: Höhere Arbeitszufriedenheit und Bindung der Fachkräfte an die Einrichtung.
Meine Fortbildungen unterstützen Fachkräfte dabei:
- Dynamiken von Gewalt besser zu verstehen, zu erkennen und professionell zu begegnen
- eigenes und fremdes Handeln sicherer einzuordnen
- handlungsfähig zu bleiben – fachlich fundiert, reflektiert und nachhaltig
Individuelle Bedarfsanalyse für Ihre Einrichtung oder Organisation
✓ 100% praxisnah
✓ wissenschaftlich fundiert
MEIN ANSATZ: GEWALTPRÄVENTION BEGINNT MIT VERSTEHEN
Gewalt entsteht nicht plötzlich. Sie entwickelt sich aus Dynamiken, Beziehungen, inneren Spannungen und strukturellen Rahmenbedingungen.
Im Mittelpunkt stehen:
- reflektierte Selbstwahrnehmung um eigene und fremde innere Zustände zu verstehen
- professionelle Beziehungsgestaltung
- Eskalationsdynamiken frühzeitig erkennen
- professionell und deeskalierend handeln
Meine Fortbildungen basieren auf:
- Mentalisierung nach Fonagy und Traumapädagogik nach Weiß: Psychologisch-pädagogische Ansätze für ein einfühlsames Verständnis von sich selbst und anderen
- dem Eskalationsmodell nach Glasl
- 7-Phasen-Modell nach Oud, um den individuellen Eskalationsprozess von Klienten präzise zu verstehen – Phasengerechte Deeskalation
- SEED nach Došen (Skala zur Einschätzung der emotionalen Entwicklung)
- meinem Haltungskonzept E.M.P.A.T.H.I.E.
Diese Grundlagen verbinden Theorie, Praxis und professionelle Selbstreflexion.
FAQ - Häufige Fragen
Was bedeutet E.M.P.A.T.H.I.E. in meiner Arbeit konkret?
Das Fundament und der Rahmen: Die acht Komponenten von E.M.P.A.T.H.I.E.
Das Akronym beschreibt einen strukturierten Prozess der Wahrnehmung und Interaktion, der darauf abzielt, das Reiz-Reaktions-Schema zu durchbrechen und eine professionelle Beziehungsgestaltung zu ermöglichen:
- E – Eigenwahrnehmung: Die Fachkraft lernt, die eigene Person (Gedanken, Körpergefühl, Emotionen und Verhalten) bewusst wahrzunehmen. Dies ist die Grundlage, um die eigene Körperspannung zu reduzieren und ruhig zu atmen, was wiederum die Voraussetzung für eine erfolgreiche Ko-Regulation ist.
- M – Mentalisieren: Basierend auf dem Ansatz von Fonagy bedeutet dies, eigene und fremde innere psychische Zustände (Gefühle, Bedürfnisse, Absichten) wahrzunehmen und im Handeln zu berücksichtigen. Man blickt hinter die „körperliche Hülle“, um Verhalten zu interpretieren.
- P – Perspektivwechsel: Hierbei wird insbesondere die traumapädagogische Haltung des „Guten Grundes“ eingenommen. Jedes Verhalten wird als entwicklungslogisch sinnvoll in der Geschichte des Gegenübers oder als „missglückter Mitteilungsversuch“ gewürdigt.
- A – Achtsamkeit: Es geht darum, im Kontakt präsent zu sein und eine Ausgewogenheit zwischen Nähe und Distanz zu wahren.
- T – Transparenz: Mitarbeitende schaffen Sicherheit durch Vorhersehbarkeit, indem sie sachlich erklären, was sie tun können und wofür sie zuständig sind. Jeder hat jederzeit ein Recht auf Klarheit.
- H – Halt geben: In emotionalen Krisen (z. B. Glasl Ebene 2) benötigen Betroffene Struktur, Orientierung und den Schutz ihrer Würde.
- I – Identifizierung der Bedürfnisse: Aggressives Verhalten wird als (oft dysfunktionaler) Ausdruck unerfüllter Grundbedürfnisse oder Ängste verstanden. Ziel ist es, den tatsächlichen Bedarf (z. B. nach Sicherheit oder Autonomie) zu erkennen.
- E – Entlastung schaffen: Durch Ko-Regulation wird das Ausmaß der Erregung beim Gegenüber aktiv reduziert, um die Rückkehr zu kognitiven Fähigkeiten und einer normalen Kommunikation zu ermöglichen
Was macht den Ansatz von GDB besonders?
Meine Fortbildung – praxisnah, integrativ, individuell
Meine Schulungen gehen weit über klassische Trainings hinaus und vermitteln Fachkräften praxisnahe Strategien, um herausfordernde Situationen souverän, empathisch und präventiv zu steuern. Sie verbinden fachliches Wissen mit Haltung, Reflexion und Umsetzungskompetenz.
1. Professionelle Haltung (Mentalisierung & Traumapädagogik)
Teilnehmende entwickeln eine reflektierte Haltung, erkennen Verhalten hinter äußeren Reaktionen und lernen, Aggression als Signal statt Defizit zu verstehen.
2. E.M.P.A.T.H.I.E.-Modell als praktischer Kompass
Ein strukturiertes Haltungskonzept unterstützt die Selbst- und Ko-Regulation, gibt Orientierung in Krisen und stärkt den sicheren, deeskalierenden Umgang.
3. Entwicklungsdynamisches Verständnis (SEED nach Došen)
Fachkräfte lernen, auf dem tatsächlichen emotionalen Bedürfnisniveau ihrer Klient:innen zu agieren und phasengerecht zu deeskalieren.
4. Analyse von Eskalationsdynamiken (Glasl/Oud)
Konfliktdynamiken werden frühzeitig erkannt, unterbrochen und professionell gesteuert – vom Reiz-Reaktions-Schema hin zu klarer Beziehungsgestaltung.
5. Nachsorge und psychische Gesundheit (Transfer)
Meine Schulungen fördern nachhaltigen Lernerfolg, sichern die psycho-emotionale Stabilität der Mitarbeitenden und tragen zur Prävention von Burnout bei.
Ihr Nutzen:
Ihre Mitarbeitenden werden zu sicheren Fachkräften, die nicht nur wissen, wie sie handeln, sondern auch verstehen, warum Situationen eskalieren und wie sie durch Empathie, Klarheit und souveränes Handeln präventiv agieren und professionell deeskalieren.
Ist die Fortbildung auch ohne Vorkenntnisse geeignet?
Ja.
Die Inhalte sind so aufgebaut, dass sowohl erfahrene Fachkräfte als auch Teams ohne spezielle Vorerfahrung profitieren.
Wie individuell sind die Inhalte?
Sehr individuell
Die Fortbildung wird gezielt auf den spezifischen Arbeitskontext, die individuellen Herausforderungen Ihrer Einrichtung und die Teilnehmenden zugeschnitten. So stelle ich sicher, dass die Inhalte praxisnah, relevant und direkt umsetzbar sind.
Warum ist Mentalisierung zentral für Gewaltprävention?
Weil nachhaltige Gewaltprävention Verstehen voraussetzt.
Mentalisierung ermöglicht es, eigenes und fremdes Verhalten in inneren Zuständen zu verorten – besonders in angespannten oder aggressiven Situationen.
FÜR WEN IST DIE FORTBILDUNG GEEIGNET?
Meine Inhouse-Fortbildungen richten sich an Einrichtungen und Organisationen, in denen Menschen mit herausforderndem Verhalten arbeiten.
Typische Arbeitsfelder sind:
- Gesundheitswesen (z.B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Rehabilitationszentren, Suchteinrichtungen)
- Sozialwesen (z.B. Sozialberatungsstellen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Flüchtlingshilfe)
- Kindertageseinrichtungen und Schulen (z.B. Kindertagesstätten, Grund- und weiterführende Schulen, Förderzentren, Schulsozialarbeit)
- Bildungseinrichtungen (z.B. Schulen, Weiterbildungseinrichtungen, Schulsozialarbeit)
- Einrichtungen mit erhöhtem Konflikt- oder Aggressionspotenzial (z.B. Jobcenter, Sozialamt, Jugendamt, Notaufnahmen)
- regelmäßig mit Aggression, Konflikten oder Grenzverletzungen konfrontiert sind
- Sicherheit im Umgang mit Aggression entwickeln möchten
- ihre professionelle Haltung weiterentwickeln möchten
- Gewaltprävention langfristig im Berufsalltag verankern wollen
Individuelle Bedarfsanalyse für Ihre Einrichtung oder Organisation
✓ 100% praxisnah
✓ wissenschaftlich fundiert
HALTUNG & METHODIK
In meinen Fortbildungen lernen Fachkräfte nicht nur was sie tun können,
sondern warum Situationen eskalieren – und wie Deeskalation möglich wird.
Das bedeutet:
- verständliche Theorie mit direktem Praxisbezug
- Arbeit an realen Situationen aus dem Berufsalltag
- Raum für Reflexion, Austausch und Fragen
Im Mittelpunkt stehen:
- Beziehung statt Macht
- Verstehen statt vorschnellem Handeln
- Sicherheit durch Klarheit, nicht durch Kontrolle
- professionelle Haltung als Grundlage jeder Intervention
Methodisch arbeite ich mit:
- theoretischen Impulsen
- echten Fallbeispielen aus der Praxis
- Übungen zur Selbst- und Fremdwahrnehmung
- Transferhilfen für den Arbeitsalltag
Ziel ist nachhaltige Handlungssicherheit, nicht kurzfristige Effekte.
INHALTE DER INHOUSE-FORTBILDUNG
Die Inhalte werden individuell auf Ihre Einrichtung abgestimmt.
Mögliche Schwerpunkte sind:
- Mentalisierung als Schlüssel, professioneller Deeskalation
- Eigene Haltung, Grenzen und Wirkung reflektieren
- Aggressions-, Gewalt- und Eskalationsdynamiken erkennen und einordnen
- Früherkennung von Eskalationsverläufen und Selbstschutz
- Deeskalierende Kommunikation und Beziehungsgestaltung
- Professionelle Deeskalationsstrategien
- Umgang mit herausforderndem Verhalten im Team (Vorsorge und Nachsorge)
INHOUSE-FORTBILUNG
Fokus: Ihre gesamte Einrichtung / Ihr Team
Ort: Direkt bei Ihnen vor Ort (bayernweit)
Inhalt: Individuell auf Ihre Bedarfe angepasst
Vorteil: Gemeinsame Haltung im gesamten Team
OFFENE-FORTBILUNG
Fokus: Einzelne Fachkräfte & Selbstzahler
Ort: Zentrale Seminarräume oder Online
Inhalt: Festgelegte Schwerpunkte & Austausch
Vorteil: Vernetzung mit anderen Fachbereichen
Referenzen (Auszug)
RESO-Straffälligenhilfe Nürnberg
Arbeitskreis Resozialisierung Stadtmission Nürnberg
MEDIAN-Klinik Odenwald
psychosomatische Reha- und Suchtklinik in Hessen
Feuerwehr Kierspe
gegründet 1835 in Nordrhein-Westfalen
Krankenhaus Simbach am Inn
Psychosomatische Fachklinik in Niederbayern
Leben und Wohnen im Alter GmbH
Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth in Niederbayern
Stadt Eggenfelden
in Niederbayern
HAAS-Group
Teambuilding in der Hauptgeschäftsstelle in Niederbayern
Unternehmerfrauen im Handwerk
Grundschule Arnstorf
Grund- und Mittelschule Massing
Kita Maria Ward Pfarrkirchen
tz Gangkofen
Gymnasium Eggenfelden
DJK-SV Reichenberg
Würmtalklinik Gräfelfing
Fachklinik für Suchttherapie und Doppeldiagnosen in München
Laufer Mühle
Suchthilfe in Mittelfranken
Frauenbeautragte der bayer. FW
inkl. Artikel in der Fachzeitschrift brandwacht, vom bayer. Staatsministerium des Innern
CARITAS Berufsbildungszentrum
BBZ mit angeschlossenem Wohnheim in Freyung – Bayerischer Wald
Klinik Eggenfelden
Krankenhaus für Akutgeriatrie in Niederbayern
Streetwork Rottal-Inn
in Niederbayern
WEKO Unternehmensgruppe
Gewaltprävention für Mitarbeiterinnen in Niederbayern
WOMANICE Eggenfelden
Grundschule Egglham
Mittelschule Metten
Montessorischule Vilshofen
Montessorischule Eggenfelden
DJK SSV Dietersburg
St. Johannisverein Eggenfelden
Döpferschulen Regensburg
Schulung der Auszubildenden im Berufsfeld Ergotherapie
Deutscher Orden
Hauptgeschäftsstelle in Oberbayern
Hebammenzentrale Passau
Seminar | Teambuilding über zwei Tage in Niederbayern
Stiftung Ecksberg
Behindertenhilfe in Niederbayern
Klinik Pfarrkirchen
psychosomatische Reha- und Suchtklinik in Niederbayern
Business-Hemden.de
Gewaltprävention für Mitarbeiterinnen in Niederbayern
Jugendhilfe Wendepunkt
12 monatiges Anti-Gewalt-Projekt in Niederbayern
