INHOUSE-Fortbildung
Gewaltprävention & Deeskalation für Fachkräfte in Bayern

Sicher handeln. Wirksam bleiben. Nachhaltig wirken.

Für Teams, Einrichtungen und Organisationen, die auch in herausfordernden Momenten souverän, empathisch und reflektiert handeln wollen.

Christopher Lindh - Deeskalationstraining

Wie Teilnehmende die Wirkung meiner Inhouse-Schulungen beschreiben

– Mitarbeitende der Ordenswerke des Deutschen Ordens –

Warum DIESE Fortbildung - Mehrwert für Fachkräfte, Einrichtung & Klient:innen!

Mein Fokus liegt auf der Entwicklung einer professionellen, trauma- und mentalisierungssensiblen Haltung – zum Schutz der Mitarbeitenden und für eine stabile Beziehungsgestaltung mit Klient:innen.

Viele Fachkräfte wissen, was in Eskalationssituationen zu tun wäre – und erleben dennoch, wie schwer es sein kann, präventiv oder im entscheidenden Moment handlungssicher zu agieren.

Meine Arbeit setzt genau dort an: Wissenschaftlich fundiert – auf Basis von Fonagy, Weiß, Oud und Glasl – und konsequent praxisorientiert. Sie verbindet den Aufbau einer professionellen Grundhaltung als Fundament mit konkreten, praxistauglichen Methoden für den Umgang mit verbalen Eskalationen, körperlichen Übergriffen und kritischen Grenzsituationen in der Klientenarbeit. Anhand realistischer Fallbeispiele lernen Fachkräfte, eskalierende Dynamiken frühzeitig zu erkennen, gezielt zu deeskalieren und auch bei körperlichen Übergriffen situationsgerecht zu handeln.

  • Reduzierte Eskalationen und Überforderungssituationen: Höhere Sicherheit im direkten Kontakt durch Deeskalationskompetenz.
  • Gestärkte, reflektierte und handlungssichere Mitarbeitende: Souveränität auch in komplexen Fallkonstellationen.
  • Gemeinsame professionelle Haltung im Umgang mit Gewalt: Einheitliches Vorgehen schafft Vertrauen und Klarheit.
  • Verbesserte Teamkommunikation: Effektiver Austausch und gegenseitige Unterstützung im Berufsalltag.
  • Nachhaltige Mitarbeitergesundheit: Weniger psychische Belastung und mehr Handlungssicherheit im Berufsalltag.
  • Langfristige Entlastung von Mitarbeitenden und Leitung: Höhere Arbeitszufriedenheit und Bindung der Fachkräfte an die Einrichtung.

Meine Fortbildungen unterstützen Fachkräfte dabei:

  • Dynamiken von Gewalt besser zu verstehen, zu erkennen und professionell zu begegnen
  • eigenes und fremdes Handeln sicherer einzuordnen
  • handlungsfähig zu bleiben – fachlich fundiert, reflektiert und nachhaltig

Individuelle Bedarfsanalyse für Ihre Einrichtung oder Organisation

✓ 100% praxisnah 

✓ wissenschaftlich fundiert 

MEIN ANSATZ: GEWALTPRÄVENTION BEGINNT MIT VERSTEHEN

Gewalt entsteht nicht plötzlich. Sie entwickelt sich aus Dynamiken, Beziehungen, inneren Spannungen und strukturellen Rahmenbedingungen.

Im Mittelpunkt stehen:

  • reflektierte Selbstwahrnehmung um eigene und fremde innere Zustände zu verstehen
  • professionelle Beziehungsgestaltung
  • Eskalationsdynamiken frühzeitig erkennen
  • professionell und deeskalierend handeln

Meine Fortbildungen basieren auf:

  • Mentalisierung nach Fonagy und Traumapädagogik nach Weiß: Psychologisch-pädagogische Ansätze für ein einfühlsames Verständnis von sich selbst und anderen
  • dem Eskalationsmodell nach Glasl
  • 7-Phasen-Modell nach Oud, um den individuellen Eskalationsprozess von Klienten präzise zu verstehen – Phasengerechte Deeskalation
  • SEED nach Došen (Skala zur Einschätzung der emotionalen Entwicklung)
  • meinem Haltungskonzept E.M.P.A.T.H.I.E.

Diese Grundlagen verbinden Theorie, Praxis und professionelle Selbstreflexion.

FAQ - Häufige Fragen

Das Fundament und der Rahmen: Die acht Komponenten von E.M.P.A.T.H.I.E.

Das Akronym beschreibt einen strukturierten Prozess der Wahrnehmung und Interaktion, der darauf abzielt, das Reiz-Reaktions-Schema zu durchbrechen und eine professionelle Beziehungsgestaltung zu ermöglichen:

  • E – Eigenwahrnehmung: Die Fachkraft lernt, die eigene Person (Gedanken, Körpergefühl, Emotionen und Verhalten) bewusst wahrzunehmen. Dies ist die Grundlage, um die eigene Körperspannung zu reduzieren und ruhig zu atmen, was wiederum die Voraussetzung für eine erfolgreiche Ko-Regulation ist.
  • M – Mentalisieren: Basierend auf dem Ansatz von Fonagy bedeutet dies, eigene und fremde innere psychische Zustände (Gefühle, Bedürfnisse, Absichten) wahrzunehmen und im Handeln zu berücksichtigen. Man blickt hinter die „körperliche Hülle“, um Verhalten zu interpretieren.
  • P – Perspektivwechsel: Hierbei wird insbesondere die traumapädagogische Haltung des „Guten Grundes“ eingenommen. Jedes Verhalten wird als entwicklungslogisch sinnvoll in der Geschichte des Gegenübers oder als „missglückter Mitteilungsversuch“ gewürdigt.
  • A – Achtsamkeit: Es geht darum, im Kontakt präsent zu sein und eine Ausgewogenheit zwischen Nähe und Distanz zu wahren.
  • T – Transparenz: Mitarbeitende schaffen Sicherheit durch Vorhersehbarkeit, indem sie sachlich erklären, was sie tun können und wofür sie zuständig sind. Jeder hat jederzeit ein Recht auf Klarheit.
  • H – Halt geben: In emotionalen Krisen (z. B. Glasl Ebene 2) benötigen Betroffene Struktur, Orientierung und den Schutz ihrer Würde.
  • I – Identifizierung der Bedürfnisse: Aggressives Verhalten wird als (oft dysfunktionaler) Ausdruck unerfüllter Grundbedürfnisse oder Ängste verstanden. Ziel ist es, den tatsächlichen Bedarf (z. B. nach Sicherheit oder Autonomie) zu erkennen.
  • E – Entlastung schaffen: Durch Ko-Regulation wird das Ausmaß der Erregung beim Gegenüber aktiv reduziert, um die Rückkehr zu kognitiven Fähigkeiten und einer normalen Kommunikation zu ermöglichen

Meine Fortbildung – praxisnah, integrativ, individuell

Meine Schulungen gehen weit über klassische Trainings hinaus und vermitteln Fachkräften praxisnahe Strategien, um herausfordernde Situationen souverän, empathisch und präventiv zu steuern. Sie verbinden fachliches Wissen mit Haltung, Reflexion und Umsetzungskompetenz.

1. Professionelle Haltung (Mentalisierung & Traumapädagogik)
Teilnehmende entwickeln eine reflektierte Haltung, erkennen Verhalten hinter äußeren Reaktionen und lernen, Aggression als Signal statt Defizit zu verstehen.

2. E.M.P.A.T.H.I.E.-Modell als praktischer Kompass
Ein strukturiertes Haltungskonzept unterstützt die Selbst- und Ko-Regulation, gibt Orientierung in Krisen und stärkt den sicheren, deeskalierenden Umgang.

3. Entwicklungsdynamisches Verständnis (SEED nach Došen)
Fachkräfte lernen, auf dem tatsächlichen emotionalen Bedürfnisniveau ihrer Klient:innen zu agieren und phasengerecht zu deeskalieren.

4. Analyse von Eskalationsdynamiken (Glasl/Oud)
Konfliktdynamiken werden frühzeitig erkannt, unterbrochen und professionell gesteuert – vom Reiz-Reaktions-Schema hin zu klarer Beziehungsgestaltung.

5. Nachsorge und psychische Gesundheit (Transfer)
Meine Schulungen fördern nachhaltigen Lernerfolg, sichern die psycho-emotionale Stabilität der Mitarbeitenden und tragen zur Prävention von Burnout bei.

Ihr Nutzen:
Ihre Mitarbeitenden werden zu sicheren Fachkräften, die nicht nur wissen, wie sie handeln, sondern auch verstehen, warum Situationen eskalieren und wie sie durch Empathie, Klarheit und souveränes Handeln präventiv agieren und professionell deeskalieren.

Ja.
Die Inhalte sind so aufgebaut, dass sowohl erfahrene Fachkräfte als auch Teams ohne spezielle Vorerfahrung profitieren.

Sehr individuell
Die Fortbildung wird gezielt auf den spezifischen Arbeitskontext, die individuellen Herausforderungen Ihrer Einrichtung und die Teilnehmenden zugeschnitten. So stelle ich sicher, dass die Inhalte praxisnah, relevant und direkt umsetzbar sind.

Weil nachhaltige Gewaltprävention Verstehen voraussetzt.
Mentalisierung ermöglicht es, eigenes und fremdes Verhalten in inneren Zuständen zu verorten – besonders in angespannten oder aggressiven Situationen.

FÜR WEN IST DIE FORTBILDUNG GEEIGNET?

Meine Inhouse-Fortbildungen richten sich an Einrichtungen und Organisationen, in denen Menschen mit herausforderndem Verhalten arbeiten.

Typische Arbeitsfelder sind:

  • Gesundheitswesen (z.B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Rehabilitationszentren, Suchteinrichtungen)
  • Sozialwesen (z.B. Sozialberatungsstellen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Flüchtlingshilfe)
  • Kindertageseinrichtungen und Schulen (z.B. Kindertagesstätten, Grund- und weiterführende Schulen, Förderzentren, Schulsozialarbeit)
  • Bildungseinrichtungen (z.B. Schulen, Weiterbildungseinrichtungen, Schulsozialarbeit)
  • Einrichtungen mit erhöhtem Konflikt- oder Aggressionspotenzial (z.B. Jobcenter, Sozialamt, Jugendamt, Notaufnahmen)
Besonders profitieren Teams, die…
 
  • regelmäßig mit Aggression, Konflikten oder Grenzverletzungen konfrontiert sind
  • Sicherheit im Umgang mit Aggression entwickeln möchten
  • ihre professionelle Haltung weiterentwickeln möchten
  • Gewaltprävention langfristig im Berufsalltag verankern wollen

Individuelle Bedarfsanalyse für Ihre Einrichtung oder Organisation

✓ 100% praxisnah 

✓ wissenschaftlich fundiert 

HALTUNG & METHODIK

In meinen Fortbildungen lernen Fachkräfte nicht nur was sie tun können,
sondern warum Situationen eskalieren – und wie Deeskalation möglich wird.

Das bedeutet:

  • verständliche Theorie mit direktem Praxisbezug
  • Arbeit an realen Situationen aus dem Berufsalltag
  • Raum für Reflexion, Austausch und Fragen

Im Mittelpunkt stehen:

  • Beziehung statt Macht
  • Verstehen statt vorschnellem Handeln
  • Sicherheit durch Klarheit, nicht durch Kontrolle
  • professionelle Haltung als Grundlage jeder Intervention

Methodisch arbeite ich mit:

  • theoretischen Impulsen
  • echten Fallbeispielen aus der Praxis
  • Übungen zur Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Transferhilfen für den Arbeitsalltag

Ziel ist nachhaltige Handlungssicherheit, nicht kurzfristige Effekte.

INHALTE DER INHOUSE-FORTBILDUNG

Die Inhalte werden individuell auf Ihre Einrichtung abgestimmt.

Mögliche Schwerpunkte sind:

  • Mentalisierung als Schlüssel, professioneller Deeskalation
  • Eigene Haltung, Grenzen und Wirkung reflektieren
  • Aggressions-, Gewalt- und Eskalationsdynamiken erkennen und einordnen
  • Früherkennung von Eskalationsverläufen und Selbstschutz
  • Deeskalierende Kommunikation und Beziehungsgestaltung
  • Professionelle Deeskalationsstrategien
  • Umgang mit herausforderndem Verhalten im Team (Vorsorge und Nachsorge)
Ziel ist nicht kurzfristige Beruhigung, sondern langfristige professionelle Handlungssicherheit.
Fallbeispiele aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden sind ausdrücklich erwünscht und fließen aktiv in die Fortbildung ein.

INHOUSE-FORTBILUNG

Fokus: Ihre gesamte Einrichtung / Ihr Team

Ort: Direkt bei Ihnen vor Ort (bayernweit)

Inhalt: Individuell auf Ihre Bedarfe angepasst

Vorteil: Gemeinsame Haltung im gesamten Team

OFFENE-FORTBILUNG

Fokus: Einzelne Fachkräfte & Selbstzahler

Ort: Zentrale Seminarräume oder Online

Inhalt: Festgelegte Schwerpunkte & Austausch

Vorteil: Vernetzung mit anderen Fachbereichen

Referenzen (Auszug)

RESO-Straffälligenhilfe Nürnberg

Arbeitskreis Resozialisierung Stadtmission Nürnberg

MEDIAN-Klinik Odenwald

psychosomatische Reha- und Suchtklinik      in Hessen

Feuerwehr Kierspe

gegründet 1835                                                  in Nordrhein-Westfalen

Krankenhaus Simbach am Inn

Psychosomatische Fachklinik                            in Niederbayern

Leben und Wohnen im Alter GmbH

Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth                in Niederbayern

Stadt Eggenfelden

in Niederbayern

HAAS-Group

Teambuilding in der Hauptgeschäftsstelle        in Niederbayern   

Unternehmerfrauen im Handwerk

Grundschule Arnstorf

Grund- und Mittelschule Massing

Kita Maria Ward Pfarrkirchen

tz Gangkofen

Gymnasium Eggenfelden

DJK-SV Reichenberg

Würmtalklinik Gräfelfing

Fachklinik für Suchttherapie und Doppeldiagnosen in München

Laufer Mühle

Suchthilfe                                                            in Mittelfranken

Frauenbeautragte der bayer. FW

inkl. Artikel in der Fachzeitschrift brandwacht, vom bayer. Staatsministerium des Innern

CARITAS Berufsbildungszentrum

BBZ mit angeschlossenem Wohnheim            in Freyung – Bayerischer Wald

Klinik Eggenfelden

Krankenhaus für Akutgeriatrie                          in Niederbayern

Streetwork Rottal-Inn

in Niederbayern

WEKO Unternehmensgruppe

Gewaltprävention für Mitarbeiterinnen in Niederbayern

WOMANICE Eggenfelden

Grundschule Egglham

Mittelschule Metten

Montessorischule Vilshofen

Montessorischule Eggenfelden

DJK SSV Dietersburg​

St. Johannisverein Eggenfelden

Döpferschulen Regensburg

Schulung der Auszubildenden im Berufsfeld Ergotherapie

Deutscher Orden

Hauptgeschäftsstelle                                               in Oberbayern

Hebammenzentrale Passau

Seminar | Teambuilding über zwei Tage                in Niederbayern

Stiftung Ecksberg

Behindertenhilfe                                                in Niederbayern

Klinik Pfarrkirchen

psychosomatische Reha- und Suchtklinik      in Niederbayern

Business-Hemden.de

Gewaltprävention für Mitarbeiterinnen in Niederbayern

Jugendhilfe Wendepunkt

12 monatiges Anti-Gewalt-Projekt in Niederbayern

Mittelschule Schöllnach

Kinder- u. Jugendförderverein                

Städtischer KiGa Eggenfelden

Kirchliches Jugendbüro Altötting

DJK-SV Pleiskirchen

FC Egglham

Kolping Gern