Inhouse-Schulung
zur Gewaltprävention & Deeskalation für
Lehrkräfte & Schulen in Bayern
Aus reagieren wird verstehen. Aus oberflächlich wird fundiert. Aus kurzfristig wird nachhaltig.
Dieses Angebot richtet sich an Schulen und Betreuungseinrichtungen, die eine Inhouse-Schulung für ihr Kollegium buchen möchten – insbesondere für Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter:innen, Hort- und Betreuungspersonal sowie Schulleitungen.
Suchen Sie stattdessen eine berufliche Weiterbildung für Einzelpersonen? Hier geht es zum Kompetenzzentrum und den passenden Fortbildungen.
Lehrkräfte erleben Eskalationen oft anders als andere Berufsfelder
Der Schulalltag stellt Lehrkräfte und pädagogisches Personal zunehmend vor herausforderndes und teils aggressives Verhalten von Schüler:innen – sowohl im Unterricht als auch in Pausen- und Betreuungssituationen. Aktuelle Erhebungen bestätigen diese Entwicklung: Laut einer DGUV-Erhebung aus dem Sommer 2024 berichten mehr als die Hälfte der Lehrkräfte von einer wahrgenommenen Zunahme psychischer Gewalt und Mobbing unter Schüler:innen, an rund zwei Dritteln der Schulen kam es in den letzten fünf Jahren zu psychischen Übergriffen gegen das Personal selbst. Der Anteil der Lehrkräfte, die das Schülerverhalten als größte berufliche Herausforderung wahrnehmen, ist zudem innerhalb eines Jahres spürbar gestiegen.
Viele Lehrkräfte wissen theoretisch, was in eskalierenden Momenten zu tun wäre, und erleben dennoch, wie schwer es ist, im entscheidenden Augenblick – etwa bei einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Schüler:innen oder einer direkten verbalen Bedrohung – tatsächlich handlungssicher zu bleiben.
Genau an dieser Wissen-Handeln-Lücke setzt mein integrierter Deeskalationsrahmen an – speziell übertragen auf die Realität von Klassenzimmer, Pausenhof und Hortalltag.
Ich verbinde wissenschaftliche Erkenntnisse aus Mentalisierungstheorie, Traumapädagogik, Entwicklungspsychologie, Neurobiologie und Konfliktdynamik zu einem strukturierten, praxistauglichen Deeskalationssystem – von der inneren Haltung über das Verständnis der Eskalationsdynamik und die konkrete Intervention bis hin zum strukturierten Debriefing und zur nachhaltigen Transfersicherung im Schulalltag Ihrer Einrichtung.
„Deeskalation beginnt nicht im Außen – sie beginnt in uns selbst!“
Kennen Sie diese herausfordernden Situationen aus Ihrem Schulalltag?
Der Schul- und Betreuungsalltag stellt Lehrkräfte immer wieder vor Momente, die kaum planbar sind – hier ein Einblick in typische Fallkonstellationen:
Eskalation im Unterricht: Ein Schüler reagiert auf eine klare Regel oder Aufforderung mit zunehmendem Widerstand, wird lauter, wirft Gegenstände oder Unterrichtsmaterialien und verlässt trotz wiederholter Bitte nicht den Klassenraum – vor den Augen der gesamten Klasse.
Körperliche Auseinandersetzung zwischen Schüler:innen: In der Pause gerät ein Streit zwischen zwei Schüler:innen außer Kontrolle, es kommt zu Schubsen und Schlägen. Eine Lehrkraft muss unmittelbar eingreifen, ohne selbst gefährdet zu werden oder die Situation zusätzlich zu eskalieren.
Verbale Bedrohung gegenüber einer Lehrkraft: Ein Schüler oder eine Schülerin reagiert auf eine schulische Konsequenz (z. B. einen Verweis oder eine schlechte Note) mit offener verbaler Aggression und persönlicher Bedrohung gegenüber der Lehrkraft.
Eskalation im Elterngespräch: Bei einem kritischen Gespräch über das Verhalten oder die Leistungen ihres Kindes reagieren Eltern mit Vorwürfen, lautstarker Aggression oder dem Versuch, die Lehrkraft persönlich verantwortlich zu machen.
Rückzug und Dissoziation bei einem belasteten Kind: Ein Kind mit vermuteter Traumaerfahrung zieht sich nach einer scheinbar kleinen Auslösesituation abrupt zurück, reagiert nicht mehr auf Ansprache und wirkt wie abwesend – die Lehrkraft muss einschätzen, wie sie behutsam wieder Kontakt herstellen kann, ohne zusätzlichen Druck aufzubauen.
Genau für solche und weitere Situationen entwickle ich mit Ihrem Kollegium praxisnahe, sofort anwendbare Handlungssicherheit.
Für welche Schulen & Einrichtungen ist die Schulung geeignet?
Meine Inhouse-Fortbildungen richten sich an Schulen und Betreuungseinrichtungen aller Art, in denen Lehrkräfte und pädagogisches Personal mit herausforderndem oder aggressivem Verhalten von Kindern, Jugendlichen & Erwachsenen konfrontiert sind:
- Grundschulen
- Mittel-, Real- und Wirtschaftsschulen
- Gymnasien
- Schulen mit reformpädagogischem Ansatz (z.B. Montessori, Waldorf, Freie Schulen)
- Förderschulen und Schulen mit inklusivem Schwerpunkt
- Berufsschulen
- Horte und Ganztagsbetreuungseinrichtungen
Wie Teilnehmende die Wirkung meiner Inhouse-Schulungen beschreiben
Die Fortbildung vermittelte nicht nur Wissen, sondern schuf Verbindung, Verständnis und Zuversicht für ein respektvolles und sicheres Miteinander.“
– Mitarbeitende der Ordenswerke des Deutschen Ordens –
Warum DIESE Fortbildung - Mehrwert für Lehrkräfte, Schule, Schüler:innen & Eltern!
Mein Fokus liegt auf einem praxisnahen Deeskalationstraining, das eine professionelle, traumasensible und deeskalierende Interventionshaltung entwickelt – zum Schutz der Lehrkräfte und für eine stabile Beziehungsgestaltung mit Schüler:innen, auch in herausfordernden Momenten.
Der wachsende Handlungsdruck an Schulen ist empirisch belegt: Laut aktuellen Erhebungen berichten Schulen aus dem Bereich Erziehung und Unterricht überdurchschnittlich häufig von zunehmender Gewalt durch schulfremde Personen, und die überwiegende Mehrheit der Lehrkräfte erlebt eine Zunahme psychischer Gewalt unter Schüler:innen. Viele Lehrkräfte wissen, was in Eskalationssituationen zu tun wäre – und erleben dennoch, wie schwer es sein kann, präventiv oder im entscheidenden Moment tatsächlich handlungssicher zu agieren.
Meine Arbeit setzt genau dort an: wissenschaftlich fundiert – auf Basis von Fonagy, Weiß, Glasl, Oud, Došen und Siegel – und konsequent praxisorientiert. Sie verbindet den Aufbau einer professionellen Grundhaltung mit konkreten, praxistauglichen Methoden für den Umgang mit verbalen Eskalationen, körperlichen Auseinandersetzungen und kritischen Grenzsituationen im Schulalltag. Anhand realistischer Fallbeispiele aus Schule und Hort lernen Lehrkräfte, eskalierende Dynamiken frühzeitig zu erkennen, gezielt zu deeskalieren und auch bei körperlichen Auseinandersetzungen situationsgerecht zu intervenieren.
- Reduzierte Eskalationen im Klassenraum: Höhere Sicherheit im Umgang mit herausforderndem und aggressivem Schülerverhalten
- Gestärkte, reflektierte und handlungssichere Lehrkräfte: Souveränität auch bei körperlichen Auseinandersetzungen oder direkten Bedrohungen
- Gemeinsame professionelle Haltung im Kollegium: Einheitliches Vorgehen schafft Vertrauen und Klarheit – auch gegenüber Eltern
- Sicherer Umgang mit Elterngesprächen: Deeskalierende Kommunikation auch in konflikthaften oder vorwurfsvollen Gesprächssituationen
- Rechtssicherheit beim Eingreifen: Klarheit über rechtliche Rahmenbedingungen bei Interventionen in Konfliktsituationen
- Verbesserte Teamkommunikation: Effektiver Austausch und gegenseitige Unterstützung im Kollegium
- Nachhaltige Gesundheit im Lehrerberuf: Weniger psychische Belastung, mehr Handlungssicherheit und Resilienz
- Kleine Gruppengröße: Maximal 18 Teilnehmende ermöglichen individuelle Fallarbeit und intensive Begleitung
- Nachhaltiger Praxistransfer: Ein kostenloses Online-Follow-up nach 2–4 Monaten sichert die Umsetzung im Schulalltag
Meine Fortbildungen stärken Ihre Fachkräfte dabei:
- Herausforderndes Verhalten von Schüler:innen besser zu verstehen, zu erkennen und professionell zu begegnen
- eigenes und fremdes Handeln im Klassenraum sicherer einzuordnen
- Classroom-Management und Handlungssicherheit auch in eskalierenden Momenten zu behalten
- handlungsfähig zu bleiben – fachlich fundiert, reflektiert und nachhaltig, um sicher zu handeln und Sicherheit zu geben
MEIN ANSATZ
Das Fundament: HALTUNG: Echte Deeskalation basiert auf Mentalisierung (nach Fonagy) und einer traumapädagogischen Grundhaltung (Weiß). Ich unterstütze Lehrkräfte dabei, vom automatisierten Reiz-Reaktions-Schema zu einer professionellen Beziehungsgestaltung mit Schüler:innen zu finden. Das E.M.P.A.T.H.I.E.-Modell nach Lindh (Marke angemeldet beim EUIPO) dient hierbei als praktischer Kompass, strukturierender Rahmen und praxistauglicher (Co)Regulations- und Interventionsleitfaden für den Schulalltag.
Die Analyse: EINORDNUNG: Nur wer Dynamiken versteht, kann sie unterbrechen. Ich nutze die Eskalations- und Entwicklungslogik nach Glasl/Oud, um Konfliktdynamiken – etwa im Klassenraum oder auf dem Pausenhof – frühzeitig zu lesen und die passende Strategie zu wählen. Ergänzt wird dies durch das „Window of Tolerance“ von Dr. D. Siegel sowie Erkenntnisse zur Über- und Untererregung, die besonders bei belasteten oder traumatisierten Schüler:innen relevant sind.
Das Handeln: INTERVENTION: Hier wird Wissen zu Wirksamkeit. Ich vermittle konkretes, akutes Konfliktmanagement und deeskalative Kommunikation für den Umgang mit aggressiven, verängstigten oder überforderten Schüler:innen – bei dem der Eigenschutz der Lehrkraft immer an erster Stelle steht.
Das Ziel: TRANSFER: Kompetenz beweist sich nach der Krise. Durch gezielte Methoden zur Nachsorge, strukturiertes Debriefing und Stabilisierung sichere ich den langfristigen Lernerfolg und die psychische Gesundheit der Lehrkräfte. Strukturiertes Debriefing ist dabei weit mehr als Nachbereitung: Es ist Beziehungsreparatur, professionelle Grenzsetzung und Lernchance – und wirkt einer sekundären Traumatisierung wirksam entgegen.
Individuelle Bedarfsanalyse für Ihre Schule oder Einrichtung
✓ 100% praxisnah
✓ wissenschaftlich fundiert
FAQ - Häufige Fragen
Sind Einrichtungen gesetzlich zur Schulung verpflichtet?
In vielen Fällen ja. Arbeitgeber sind nach § 5 Abs. 3 Nr. 6 ArbSchG verpflichtet, psychische Belastungen – auch durch Gewalt und Aggression – in ihre Gefährdungsbeurteilung einzubeziehen. Aus den §§ 4 und 12 ArbSchG ergibt sich daraus eine konkrete Schulungspflicht für die Beschäftigten. Die Berufsgenossenschaften (z. B. die BGW) konkretisieren diese Pflicht zusätzlich und fordern ein systematisches Aggressions- und Deeskalationsmanagement.
Ist die Fortbildung umsatzsteuerfrei?
Ja. Die Inhouse-Fortbildung „Handlungssicher kompakt“ ist als Bildungsleistung nach § 4 Nr. 21 UStG anerkannt und wird umsatzsteuerfrei erbracht. Für Einrichtungen aus dem öffentlichen und sozialen Sektor entsteht dadurch ein unmittelbarer Kostenvorteil von 19 % gegenüber umsatzsteuerpflichtigen Anbietern.
Ist die Fortbildung auch ohne Vorkenntnisse geeignet?
Ja.
Die Inhalte sind so aufgebaut, dass sowohl erfahrene Fachkräfte als auch Teams ohne spezielle Vorerfahrung profitieren.
Wie individuell sind die Inhalte?
Sehr individuell
Die Fortbildung wird gezielt auf den spezifischen Arbeitskontext, die individuellen Herausforderungen Ihrer Einrichtung und die Teilnehmenden zugeschnitten. So stelle ich sicher, dass die Inhalte praxisnah, relevant und direkt umsetzbar sind.
HALTUNG & METHODIK
In meinen Fortbildungen lernen Lehrkräfte nicht nur, was sie in kritischen Momenten tun können, sondern warum Situationen im Klassenraum oder auf dem Pausenhof eskalieren – und wie Deeskalation trotz Zeitdruck, Klassengröße und begrenzten Interventionsmöglichkeiten gelingt.
Das bedeutet:
- Verständliche Theorie mit direktem Praxisbezug zum Schulalltag
- Arbeit an realen Situationen aus dem Berufsalltag Ihres Kollegiums – Unterrichtsstörungen, Konflikte unter Schüler:innen, Elterngespräche
- Raum für Reflexion, Austausch und Fragen zu schwierigen Fallkonstellationen
Im Mittelpunkt stehen:
- Beziehung statt Macht – auch gegenüber Schüler:innen in akuten Widerstands- oder Konfliktsituationen
- Verstehen statt vorschnellem Handeln – herausforderndes Verhalten wird als Signal gelesen, nicht als persönlicher Angriff
- Sicherheit durch Klarheit, nicht durch Kontrolle
- Professionelle Haltung als Grundlage jeder Intervention – gerade bei traumatisierten oder stark belasteten Schüler:innen
- Classroom-Management, das deeskaliert statt eskaliert – Struktur und Beziehung als gemeinsames Fundament
Methodisch arbeite ich mit:
- theoretischen Impulsen
- echten Fallbeispielen aus der Praxis Ihres Kollegiums
- (Co-)Regulationsstrategien für den Klassenraum
- Übungen zur Selbst- und Fremdwahrnehmung im Kontakt mit Schüler:innen und Eltern
- Transferhilfen für den Schulalltag Ihrer Einrichtung
Ziel ist nachhaltige Handlungssicherheit im Schulalltag, nicht kurzfristige Beruhigung.
FAQ - Häufige Fragen
Was bedeutet E.M.P.A.T.H.I.E. in meiner Arbeit konkret?
Das Fundament und der Rahmen: Die acht Komponenten von E.M.P.A.T.H.I.E.
Das Akronym beschreibt einen strukturierten Prozess der Wahrnehmung und Interaktion, der darauf abzielt, das Reiz-Reaktions-Schema zu durchbrechen und eine professionelle Beziehungsgestaltung zu ermöglichen:
- E – Eigenwahrnehmung: Die Fachkraft lernt, die eigene Person (Gedanken, Körpergefühl, Emotionen und Verhalten) bewusst wahrzunehmen. Dies ist die Grundlage, um die eigene Körperspannung zu reduzieren und ruhig zu atmen, was wiederum die Voraussetzung für eine erfolgreiche Ko-Regulation ist.
- M – Mentalisieren: Basierend auf dem Ansatz von Fonagy bedeutet dies, eigene und fremde innere psychische Zustände (Gefühle, Bedürfnisse, Absichten) wahrzunehmen und im Handeln zu berücksichtigen. Man blickt hinter die „körperliche Hülle“, um Verhalten zu interpretieren.
- P – Perspektivwechsel: Hierbei wird insbesondere die traumapädagogische Haltung des „Gewichtigen Grundes“ eingenommen. Jedes Verhalten wird als entwicklungslogisch sinnvoll in der Geschichte des Gegenübers oder als „missglückter Mitteilungsversuch“ gewürdigt.
- A – Achtsamkeit: Es geht darum, im Kontakt präsent zu sein und eine Ausgewogenheit zwischen Nähe und Distanz zu wahren.
- T – Transparenz: Mitarbeitende schaffen Sicherheit durch Vorhersehbarkeit, indem sie sachlich erklären, was sie tun können und wofür sie zuständig sind. Jeder hat jederzeit ein Recht auf Klarheit.
- H – Halt geben: In emotionalen Krisen (z. B. Glasl Ebene 2) benötigen Betroffene Struktur, Orientierung und den Schutz ihrer Würde.
- I – Identifizierung der Bedürfnisse: Aggressives Verhalten wird als (oft dysfunktionaler) Ausdruck unerfüllter Grundbedürfnisse oder Ängste verstanden. Ziel ist es, den tatsächlichen Bedarf (z. B. nach Sicherheit oder Autonomie) zu erkennen.
- E – Entlastung schaffen: Durch Doables (kleine machbare Lösungen) und Co-Regulation wird das Ausmaß der Erregung beim Gegenüber aktiv reduziert, um die Rückkehr zu kognitiven Fähigkeiten und einer normalen Kommunikation zu ermöglichen
Was macht den Ansatz von GDB besonders?
Meine Fortbildung – praxisnah, integrativ, individuell
Sicher handeln & Sicherheit geben
Meine Schulungen gehen weit über klassische Trainings hinaus und vermitteln Fachkräften praxisnahe Strategien, um herausfordernde Situationen souverän, empathisch und präventiv zu steuern. Sie verbinden fachliches Wissen mit Haltung, Reflexion und Umsetzungskompetenz.
1. Professionelle Haltung (Mentalisierung & Traumapädagogik)
Teilnehmende entwickeln eine reflektierte Haltung, erkennen Bedürfnisse, innere Zustände und Schutzfunktionen hinter äußerem Verhalten und lernen, Aggression als Signal statt Defizit zu verstehen.
2. E.M.P.A.T.H.I.E.-Modell nach Lindh als praktischer Kompass
Ein strukturiertes Haltungs- und Interventionskonzept unterstützt die Selbst- und Co-Regulation, gibt Orientierung in Krisen und stärkt den sicheren, deeskalierenden Umgang.
3. Entwicklungsdynamisches Verständnis (SEED 2 nach Došen)
Fachkräfte lernen, auf dem tatsächlichen emotionalen Bedürfnisniveau ihrer Klient:innen zu agieren und phasengerecht zu deeskalieren – inklusive der Besonderheiten im Umgang mit Menschen mit demenziellen oder psychischen Erkrankungen.
4. Analyse von Eskalationsdynamiken (Glasl/Oud)
Konfliktdynamiken werden frühzeitig erkannt, unterbrochen und professionell gesteuert – vom Reiz-Reaktions-Schema hin zu klarer Beziehungsgestaltung.
5. Nachsorge und psychische Gesundheit (Transfer)
Die Fortbildung findet direkt in den Räumlichkeiten Ihrer Einrichtung statt, damit Enge, Fluchtwege und reale Distanzzonen von Anfang an mitgedacht werden. Individuelle Interventionsübungen können auf Wunsch optional per Videoanalyse reflektiert werden, ein kostenloses Online-Follow-up nach 2–4 Monaten sichert den nachhaltigen Praxistransfer und trägt zur Prävention von Burnout bei.
Ihr Nutzen:
Ihre Mitarbeitenden werden zu sicheren Fachkräften, die nicht nur wissen, wie sie handeln, sondern auch verstehen, warum Situationen eskalieren und wie sie durch Empathie, Klarheit und souveränes Handeln präventiv agieren und professionell deeskalieren.
Warum sind Mentalisierung und eine traumasensible Haltung zentral für Gewaltprävention?
Weil nachhaltige Gewaltprävention Verstehen voraussetzt.
Mentalisierung ermöglicht es, eigenes und fremdes Verhalten in inneren Zuständen zu verorten – besonders in angespannten oder aggressiven Situationen.
Eine traumasensible Haltung nach Weiß ergänzt diesen Blick: Herausforderndes Verhalten wird nicht als Defizit verstanden, sondern häufig als aktiviertes Schutzmuster, das in belastenden Erfahrungen entstanden ist. Wer diesen „gewichtigen Grund“ hinter dem Verhalten erkennt, kann auch in eskalierenden Momenten klar, vorhersehbar und beziehungsorientiert handeln – die Grundvoraussetzung dafür, dass sich Klient:innen sicher genug fühlen, um sich zu öffnen, statt weiter zu eskalieren.
Individuelle Bedarfsanalyse für Ihre Schule oder Einrichtung
✓ 100% praxisnah
✓ wissenschaftlich fundiert
INHALTE DER INHOUSE-FORTBILDUNG
Die Inhalte werden individuell auf Ihre Schule und Schulart abgestimmt.
Mögliche Schwerpunkte sind:
- Herausforderndes Verhalten verstehen – Ursachen und Hintergründe erkennen
- Traumasensible & deeskalierende Intervention
- (Co-)Regulationsstrategien für den Klassenraum
- Classroom-Management & Handlungssicherheit
- Umgang mit Konflikten und körperlichen Auseinandersetzungen unter Schüler:innen
- Eigenschutz und sichere Interventionsmöglichkeiten für pädagogische Fachkräfte
- Deeskalierende Kommunikation mit Eltern in Konfliktgesprächen
- Rechtliche Rahmenbedingungen & Dokumentation beim Eingreifen in Konfliktsituationen
- Fallbesprechungen & praktische Übungen aus dem Schul- und Hortalltag
- Selbstfürsorge und Resilienz für Lehrkräfte
Ziel ist nicht kurzfristige Beruhigung, sondern langfristige professionelle Handlungssicherheit.
Fallbeispiele aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden sind ausdrücklich erwünscht und fließen aktiv in die Fortbildung ein.
WIE LÄUFT EINE ANFRAGE AB?
Der Weg von der ersten Anfrage bis zur Durchführung ist klar strukturiert und für Sie jederzeit nachvollziehbar.
1. Anfrage stellen
Sie schildern kurz Ihren Bedarf – über das Kontaktformular oder telefonisch.
2. Bedarfsanalyse
In einem persönlichen Gespräch erfasse ich die konkreten Herausforderungen Ihres Teams und stimme die Inhalte gezielt darauf ab.
3. Individuelles Angebot
Sie erhalten eine auf Ihre Einrichtung zugeschnittene Schulung inklusive Terminvorschlag.
4. Durchführung und Nachsorge
Die Fortbildung findet direkt bei Ihnen vor Ort statt. Rund 2–4 Monate später folgt das kostenlose Online-Follow-up zur Sicherung des Praxistransfers.
